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Gesunder Planet
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Aktive Wasserverwaltung
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Erhalt wertvoller Ressourcen
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Sicherzustellen, dass wertvolle natürliche Ressourcen für viele Generationen verfügbar sind, ist ein wichtiger Teil der Welt, die wir morgen sehen möchten, und wahrscheinlich ist keine Ressource kostbarer als Wasser. Wasserknappheit betrifft mehr als 40 Prozent der Menschen weltweit, und diese Zahl steigt mit dem Bevölkerungswachstum. In der Landwirtschaft wird das meiste Wasser verbraucht. Um Wasser nachhaltig zu verwalten, müssen wir uns also auf das konzentrieren, was in unseren Wertschöpfungsketten angebaut wird und wie es angebaut wird. Außerdem sollten wir die Auswirkungen des Klimawandels berücksichtigen, da dieser die Niederschlagsmuster – Menge, Zeitpunkt und Intensität – verändern und der Landwirtschaft schaden kann.  

Als Teil unseres Sustainable in a Generation Plan besteht unser langfristiges, wissenschaftlich fundiertes Ziel darin, den nicht nachhaltigen Wasserverbrauch in unserer Wertschöpfungskette zu beseitigen, beginnend mit einer Halbierung bis 2025*. Wir haben uns außerdem zum Ziel gesetzt, die Wassereffizienz an unseren Standorten mit Wassermangel bis 2020 um 15 Prozent* zu verbessern. Ende 2018 haben wir dieses Ziel bereits fast zur Hälfte erreicht. 

Wir haben den gesamten Wasserverbrauch in unseren globalen Lieferketten erfasst und untersucht, ob das Wasser aus natürlichen Niederschlägen oder aus der Bewässerung von Pflanzen stammt. Außerdem haben wir begonnen, unseren Wasserverbrauch in stark beanspruchten Einzugsgebieten in Australien, Indien, Pakistan, Spanien und den USA, von denen wir Materialien beziehen, zu reduzieren. Erfahren Sie mehr dazu in unserer Stellungnahme zur Wasserverwaltung.

Im Rahmen unserer direkten Abläufe konzentrieren wir uns auf die effiziente Nutzung von Wasser, die Förderung des Wasserrecyclings und die Vermeidung von Umweltverschmutzung durch verantwortungsbewusstes Abwassermanagement. Wir konnten vielversprechende Fortschritte verzeichnen und unseren weltweiten Wasserverbrauch von 2007 bis 2015 um 18 Prozent senken.  

In unseren Lieferketten setzen wir Schulungen und Technologien für Landwirte ein, um eine nachhaltigere Wassernutzung zu fördern. An einigen Standorten nehmen wir eine führende Rolle in der Wasserverwaltung ein, indem wir mit Lieferanten, nachhaltigen Standards wie der Sustainable Rice Platform und Alliance for Water Stewardship, staatlichen Behörden für Entwicklung und NGOs zusammenarbeiten, um Veränderungen in landwirtschaftlichen Gemeinschaften voranzutreiben. Ein Beispiel hierfür ist unsere Zusammenarbeit mit der Schweizer NGO Helvetas und dem Projekt WAPRO zur Steigerung der Wasserproduktivität: 17 Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektor arbeiten daran, die Lebensmittelsicherheit, die Effizienz der Wassernutzung und das Einkommen von über 60.000 Baumwoll- und Reisbauern in sechs asiatischen und afrikanischen Ländern zu verbessern.  

Wo wir den Wasserverbrauch nicht auf ein nachhaltiges Maß reduzieren können, planen wir, zum Erreichen unserer Ziele Ausgleichsaktivitäten außerhalb unserer Wertschöpfungskette zu suchen, wie die Wiederherstellung von Landschaften. Und als letzter Ausweg, wenn wir die übermäßige Beanspruchung eines Wassereinzugsgebiets nicht verringern können, sind wir dazu bereit, das Gebiet zu schützen, indem wir den Ort, an dem wir die Materialien beschaffen, wechseln – wir verpflichten uns dazu, heute alles dafür zu tun, um diese wertvolle Ressource für morgen zu schützen. 

*(Im Vergleich zu 2015)