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Nachhaltigkeitsplan
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Eine widerstandsfähige Zukunft für Minze gestalten
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Ein frischer Ansatz
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Mit dem Start unserer globalen Initiative AdvanceMint (in Indien bekannt als Shubh Mint) arbeiten wir heute daran, die Pflanzenwissenschaft voranzutreiben und in Minzbauern und ihre Gemeinschaften zu investieren, damit ihre Ernte noch über Generationen hinweg gedeiht.  

 

WIE WIR DIE NACHHALTIGKEIT VON MINZE ERREICHEN 

Minze ist eine Sonderkultur, die in den USA, Kanada und Indien angebaut wird und mehr als 1 Million Landwirten als Lebensgrundlage dient. Um die besonderen Probleme jeder einzelnen Region anzugehen, arbeiten wir über AdvanceMint mit Landwirten und Experten zusammen. So können wir die unterschiedlichen landwirtschaftlichen Bilanzen und die verschiedenen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen besser verstehen.  

Unsere Ziele bis 2025: 

  • Die Pflanzenwissenschaft im Bereich der Minze durch die Zusammenarbeit mit Forschungspartnern voranbringen. 
  • Den Wasserverbrauch in Regionen mit Wassermangel um 30 Prozent senken, indem wir für gute landwirtschaftliche Praktiken (Good Agricultural Practices, GAP) werben.  
  • Das Einkommen von Kleinbauern verbessern, indem wir mit Branchenexperten und Lieferanten zusammenarbeiten. 

Das schaffen wir, indem wir uns auf drei wichtige Bereiche konzentrieren: 

Widerstandsfähige Pflanzen 

Die Wissenschaft sagt uns, dass sich ändernde Wetterlagen, die Gesundheit des Bodens und Krankheiten das langfristige Überleben der Minze gefährden. Deshalb fördern wir die Forschung mit dem Ziel, Pflanzen zu entwickeln, die Krankheiten standhalten, Erträge steigern, sich an den Klimawandel anpassen und Wasser effizient nutzen können. 

Widerstandsfähiger Anbau 

In Indien sehen sich Kleinbauern mit sinkenden Erträgen und zunehmendem Wassermangel konfrontiert. Über die nächsten fünf Jahre werden wir mit unserem Partner Tanager im Rahmen unseres Shubh Mint Programms mehr als 20.000 Kleinbauern in Uttar Pradesh – einem wichtigen Anbaugebiet für Minze – in guten landwirtschaftlichen Praktiken (GAP) schulen. So können die Landwirte mehr über Anpflanzung, Bewässerung, Bodengesundheit und Mischkulturen, die die Widerstandsfähigkeit fördern, erfahren.

In den USA und Kanada ist der Anbau von Minze mit hohen Einstiegskosten verbunden, was die Einführung neuer, verbesserter landwirtschaftlicher Praktiken manchmal erschweren kann. Aus diesem Grund haben wir im Herbst 2017 ein Pilotprogramm gestartet, das den staatlichen Verbänden von Minzbauern jährliche Mittel zur Verfügung stellt, mit denen die Landwirte die besten Verfahren zur Reduzierung des Wasserverbrauchs, zur Verbesserung der Bodengesundheit und / oder zur Steigerung der Energieeffizienz testen oder umsetzen können. 

Widerstandsfähige Gemeinschaften 

In Uttar Pradesh müssen sich Minzbauern, die überwiegend Subsistenzlandwirtschaft betreiben, einer Reihe von sozioökonomischen Herausforderungen stellen, wie z. B. der Ungleichheit der Geschlechter und dem Bildungsunterschied. In unserem Bestreben, das Einkommen von Kleinbauern zu erhöhen, haben wir uns mit Tanager zusammengetan, um mehr als 200 Selbsthilfegruppen für Frauen in Indien zu gründen, mit denen sie Kontakte knüpfen, auf Informationen und Kapital zugreifen und Kenntnisse in den Bereichen Landwirtschaft und anderen Lebensgrundlagen erwerben können. Zudem finanzieren wir über die NGO READ India neue Dorfbibliotheken, um mehr Treffpunkte für die Gemeinschaften zu schaffen, an denen Bücher, Computer, sauberes Trinkwasser, Schulungen und Möglichkeiten angeboten werden. 

In Nordamerika, wo wir Minze indirekt von mehr als 300 Farmen beziehen, entwickeln wir mit Universitäten in Minze anbauenden Staaten ein Programm, um die Studenten mit nachhaltigen Anbaumethoden für Minze vertraut zu machen und eine tiefere Verbindungen zwischen den Menschen zu schaffen, die unsere Lebensmittel anbauen, und denen, die sie konsumieren – damit wir diese wichtige Pflanze noch über Generationen hinweg genießen können.

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