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Förderung der Geschlechtergleichstellung
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Mars präsentiert Ergebnisse seiner globalen #HereToBeHeard Studie

 

  • Die Crowdsourcing-Initiative in Zusammenarbeit mit der Oxford University Saïd Business School hat 10.319 Frauen in 88 Ländern zu einem eindringlichen Aufruf für systematische Veränderungen inspiriert
  • Der neue Bericht enthält praktische Empfehlungen zum Abbau von Hürden, die Frauen daran hindern, ihr volles Potential auszuschöpfen
  • Victoria Mars spricht von einem “mächtigen Instrument des Wandels“ und ruft alle Unternehmen zum Handeln auf

Die Ergebnisse der globalen Zuhörstudie #HereToBeHeard von Mars, Incorporated liegen vor. Das Ziel: Die Stimmen von Frauen über alle Grenzen hinweg zur  Gestaltung einer inklusiveren Welt zu verstärken. Der neue Bericht wird zu einer Zeit veröffentlicht, in der die Auswirkungen von Covid-19 auf Frauen den Marsch zur Gleichberechtigung um 136 Jahre1 zurückgeworfen haben und will Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung vorantreiben.

In nur drei Monaten haben 10.319 Frauen aus 88 Ländern an der Crowdsourcing-Initiative teilgenommen. Dabei stand die folgende Frage im Mittelpunkt: Was muss sich ändern, damit mehr Frauen ihr volles Potenzial ausschöpfen können? Mars lies die Antworten der Teilnehmerinnen von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Future of Marketing Initiative der Oxford University Saïd Business School und externen qualitativen Analystinnen und Analysten untersuchen. Durch eine Kombination aus maschinellem Lernen und Netzwerkanalyse ermittelte das Team in Oxford 28 Themen, die qualitativ zu den acht am häufigsten von Frauen genannten Schwerpunkten gruppiert wurden: 

       1.    Ein Ende der systemischen Diskriminierung und der schädlichen Geschlechterstereotype (80 %)

       2.    Gleiche Karrierechancen (79 %)

       3.    Mehr Entscheidungsbefugnis (65 %)

       4.    Unterstützung als Eltern (30 %)

       5.    Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie (26 %)

       6.    Gleichberechtigtes Lernen (24 %)

       7.    Geistiges und körperliches Wohlbefinden (19 %)

       8.    Ein Ende der geschlechtsspezifischen Belästigung und Gewalt (15 %)

Besonders hervorzuheben ist, dass 71% der Frauen betonten, dass Männer eine entscheidende Rolle spielen - entweder als Verbündete bei Lösungen oder als Hindernisse für den Fortschritt.

Das Ergebnis ist ein zeitgemäßer, inspirierender Bericht, der die Gesellschaft als Ganzes auffordert, zuzuhören, zu lernen und mehr zu tun, um die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Die Studie ist Teil der Mars Full Potential Plattform, welche Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels vorantreibt.

Stefanie Straub, Vizepräsidentin & General Counsel, Mars, Incorporated, kommentiert: „#HereToBeHeard hat bereits einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie wir unsere Größe und unseren Einfluss als globales Unternehmen nutzen, um einen nachhaltigen, positiven Wandel für alle Frauen mitzugestalten. Wir bei Mars werden unseren Teil dazu beitragen. Der Bericht zeigt wie wir unsere Maßnahmen fokussieren können, für ein gerechteres, integratives Umfeld. Wir nutzen die Daten und die Empfehlungen der Expertinnen und Experten zur Planung unserer nächsten Schritte, Prioritäten und Investitionen. Die Botschaft ist laut und deutlich - es liegt an uns allen, voranzuschreiten und 10.000 Stimmen dabei zu helfen, ihr volles Potenzial zu erreichen."

Was Unternehmen und andere tun können
Weltweit hat die Pandemie verheerende Auswirkungen auf die weibliche Erwerbsbevölkerung gehabt und eine "She-cession" ausgelöst, die 64 Millionen Arbeitsplätze und mindestens 800 Milliarden Dollar an Einkommen gekostet hat - das entspricht dem BIP von 98 Ländern2. Diese massenhafte Abwanderung von Talenten und Potenzial stellt sowohl einen tragischen Verlust als auch eine unbestreitbare soziale Verantwortung für die Wirtschaft dar, bei der Erholung eine Vorreiterrolle zu übernehmen, indem sie Frauen mehr Chancen zur Entfaltung bietet.

Auf der Grundlage der wichtigsten Ergebnisse von #HeretoBeHeard hat BSR in Absprache mit Gender-Expertinnen und -Experten der Unstereotype Alliance, welche von UN Women, CARE und dem Geena Davis Institute on Gender in the Media einberufen wurden, acht praktische Empfehlungen erarbeitet, die dazu beitragen sollen, Hürden zu beseitigen, die Frauen daran hindern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen (Mehr dazu unter www.mars.com/heretobeheard).

Exemplarisch für die zwei am häufigsten angesprochenen Themen und somit die ersten beiden Empfehlungen der Studie, stehen die folgenden anonymen Aussagen:

„Wir brauchen ein neues System: eines, in dem Frauen als stark, respektiert und mit den gleichen Fähigkeiten wie alle anderen Menschen angesehen werden, ohne Vorurteile. Wir brauchen verschiedene Möglichkeiten für jede Frau, auch für Transgender, Indigene, Einwanderinnen und alleinerziehende Mütter." - Mexiko, 18-24 Jahre alt, selbständig, gemischte ethnische Herkunft, bisexuell.

Viele der Frauen wiesen darauf hin, dass patriarchalische Systeme und Normen, die Politik, Sport, Arbeit, Bildung, Familie und soziales Leben durchdringen, angegangen werden müssen. Sie betonten die Notwendigkeit, die Art und Weise zu ändern, wie die Gesellschaft die Stärken und Fähigkeiten von Frauen sieht, und erkannten an, dass sowohl Frauen als auch Männer eine Rolle bei der Änderung dieser Mentalität spielen müssen. Frauen, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen und zwischen 18 und 24 Jahre alt sind, nannten dieses Thema am häufigsten (87 %), ebenso wie Frauen im Vereinigten Königreich (84 %) und in den USA (87 %).

„Die Erwartungen an die Entwicklung einer Karriere in höheren Positionen müssen sich ändern, um Frauen den Raum zu geben, ihre Karriere neben ihren persönlichen Ambitionen zu entwickeln." - Frankreich, 45-54 Jahre alt, vollzeitbeschäftigt, heterosexuell.

Entscheidend ist, die "gläserne Decke" zu durchbrechen und "gleiche Voraussetzungen zu schaffen". Die Frauen forderten staatliche und unternehmensgeführte Initiativen, um diesen Wandel voranzutreiben, einschließlich der Bedeutung von Mentoren und Sponsoren auf dem Weg dorthin. Das geschlechtsspezifische Lohngefälle wurde ebenso häufig genannt wie seine negativen finanziellen Auswirkungen auf Frauen und ihre Familien. Frauen aus allen Regionen und mit unterschiedlichem Hintergrund äußerten sich zu diesem Thema, insbesondere hispanische und Latina-Frauen (88 %).

In Zukunft wird Mars die Erkenntnisse aus der #HereToBeHeard-Studie - zu der mehr als 1.200 Stimmen von Mars-Mitarbeiterinnen gehören - nutzen, um neue Richtlinien und Maßnahmen im Dienste der 2020 eingeführten Full Potential Plattform zu entwickeln und umzusetzen. Seitdem hat Mars eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Chancen für Frauen am Arbeitsplatz, in den Beschaffungsgemeinschaften und auf dem Markt zu verbessern. Das Unternehmen hat die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern für seine weltweit 133.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen die Hälfte Frauen sind, bestätigt. Mars hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, zu 100 % ausgewogene Führungsteams zu bilden.3 Bereits im ersten Jahr hat das Unternehmen beachtliche Fortschritte gemacht und die Quote von 43 % auf 50 % erhöht. 

Victoria Mars, Familienmitglied und Botschafterin des Full Potential Programms von Mars: „Wir haben von Frauen aus aller Welt gehört, die ihre Geschichten, ihre Ideen, ihre Ambitionen und ihre Frustrationen mit uns teilten. Es ist eine einfache Frage, aber die Tiefe und Breite der Antworten war aufschlussreich, herausfordernd und bewegend. Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten, um etwas zu bewirken. Mars engagiert sich weiterhin stark für diese Arbeit und wir ermutigen Unternehmen, Regierungen und weitere Partner aus der Zivilgesellschaft, ihre Maßnahmen zu verstärken und dort zu investieren, wo es am wichtigsten ist. Mögen die 10.000 Stimmen ein mächtiges Instrument für den Wandel sein".

Der #HereToBeHeard-Report ist unter www.mars.com/heretobeheard zum Download verfügbar.

Quellen:

[1] https://www.weforum.org/agenda/2021/04/136-years-is-the-estimated-journey-time-to-gender-equality/

[2] https://www.oxfam.org/en/press-releases/covid-19-cost-women-globally-over-800-billion-lost-income-one-year

[3] Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist definiert als 40 - 60 % eines Geschlechts in Führungsteams mit mehr als 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern