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Glücklichere Menschen
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Zusammenarbeit ist für einen Wandel in der Wertschöpfungskette von morgen entscheidend
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Wir glauben, dass die globale Wirtschaft – und globale Unternehmen wie unseres – viel mehr tun müssen, um sicherzustellen, dass Arbeit die Menschen stärkt. Wir glauben, dass wir den Menschen an Arbeitsplätzen und in Gemeinschaften, mit denen wir zu tun haben, Chancen bieten können und sollten. 

Wir bei Mars bemühen uns, Menschenrechte in unserer gesamten Wertschöpfungskette zu fördern und zu respektieren. Von Fabrikarbeitern in Chicago bis hin zu Bauern an der Elfenbeinküste – wir sind der Meinung, dass jeder, der mit unserem Unternehmen zu tun hat, mit Fairness, Würde und Respekt behandelt werden sollte.

Unsere Arbeit orientiert sich an der globalen Mars-Richtlinie für Menschenrechte, in Übereinstimmung mit den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Unser globales Menschenrechtsteam arbeitet unternehmensübergreifend und berät sich mit externen Experten und zivilgesellschaftlichen Gruppen, um unsere Arbeit voranzutreiben. Unser Lenkungsausschuss für Menschenrechte, der sich aus leitenden Angestellten von Mars zusammensetzt, überprüft unsere Fortschritte und wir erstatten unserem Verwaltungsrat jährlich Bericht.  

Wir glauben, dass Zusammenarbeit entscheidend ist, um Fortschritte bei der Bewältigung komplexer und systematischer Menschenrechtsprobleme zu erzielen. Wir arbeiten mit Regierungen, Unternehmen und Gemeinschaften zusammen, um gemeinsame Ziele in unserer Wertschöpfungskette voranzutreiben. 

Unser Rahmenkonzept zu Menschenrechten  

In den 80 Ländern, in denen wir geschäftlich tätig sind und entlang unserer Wertschöpfungskette machen wir Fortschritte bei der Förderung und Achtung der Menschenrechte – aber wir stehen auch vor vielen Herausforderungen.   

Ausgehend von den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte haben wir das CARE-Konzept als schrittweises Instrument entwickelt, um unsere Entscheidungen und Maßnahmen im Bereich der Menschenrechte zu steuern. Wir nutzen dieses Rahmenkonzept, um Menschenrechts-Aktionspläne für die wichtigsten Rohstofflieferketten aufzustellen, wie unseren Menschenrechts-Aktionsplan für die Lieferkette für Fisch aus Thailand. Das Rahmenkonzept konzentriert sich auf vier Bereiche: 

  • Richtlinien und Praktiken befolgen, Kontrollinstrumente und Fähigkeiten aufbauen. 

  • Einflüsse auf unsere Wertschöpfungskette einschätzen, Menschen aktiv zuhören. 

  • Reagieren, um Einflüsse in Zusammenarbeit mit Industrie, Regierung und Zivilgesellschaft zu verhindern, zu behandeln und zu korrigieren. 

  • Transparent arbeiten, unsere Erfolge und Herausforderungen offen darlegen.   

Unsere Menschenrechtsprogramme umfassen: 

  • Verantwortungsbewusster Arbeitsplatz: Wir arbeiten daran, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, an denen unsere 115.000 Mitarbeiter erfolgreich sein können. Dies schließt das Bemühen ein, sicherzustellen, dass ihre Menschenrechte respektiert werden und dass wir uns in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, engagieren. 

  • Als Teil dieses Programms: 

    • Schulen wir Mitarbeiter zu unserem globalen Ethik- und Compliance-Leitfaden, in dem unsere Werte und Erwartungen in Bezug auf Menschenrechte erläutert werden. 

    • Stellen wir sicher, dass alle Mitarbeiter vor Ort Zugang zu einem Beauftragten haben, dem sie vertraulich und anonym Probleme am Arbeitsplatz melden können. 

    • Gewähren wir unabhängigen Prüfern Zugang zu allen unseren Arbeitsplätzen, um unsere Menschenrechtssituation zu bewerten und sicherzustellen, dass alle Probleme behoben werden.  

  • Verantwortungsvolle Beschaffung: Wir möchten mit Partnern zusammenarbeiten, die unseren auf Prinzipien basierenden Geschäftsansatz teilen. Wir verlassen uns auf Tausende direkte Lieferanten auf der ganzen Welt, um unser Geschäft am Laufen zu halten. Sie liefern uns wichtige Materialien, wie Zutaten für unsere Produkte sowie wichtige Waren und Dienstleistungen.

    • Im Jahr 2011 haben wir unseren globalen Verhaltenskodex für Lieferanten und unser Programm für Verantwortungsvolle Beschaffung eingeführt. Unser Kodex legt unsere Vorgaben in Bezug auf Menschenrechte fest, und wir erwarten von all unseren direkten Lieferanten, dass sie diese einhalten. Darüber hinaus fordern wir, dass ausgewählte Lieferanten, die in Regionen oder Branchen mit hohem Menschenrechtsrisiko tätig sind, unabhängigen Arbeitsplatzbewertungen unterzogen werden. 

  • Menschenrechte in nachhaltiger Beschaffung: Wir bemühen uns, die Achtung der Menschenrechte in unseren erweiterten landwirtschaftlichen Lieferketten voranzutreiben, die über unsere direkten Lieferanten hinaus bis hin zur Ebene der Landwirtschaft oder der Fischerei reichen. Einige der schwerwiegendsten Menschenrechtsprobleme in unserer Wertschöpfungskette können am äußersten Ende unserer landwirtschaftlichen Lieferketten auftreten, wo unser Einfluss und unsere Sichtbarkeit normalerweise gering sind. Erfahren Sie mehr dazu in unserer Stellungnahme zum Thema Menschenrechte

Wir haben mit Experten zusammengearbeitet, um wichtige Menschenrechtsprobleme zu erkennen, die in der gesamten Branche in den erweiterten Lieferketten von vielen unserer wichtigsten Agrarrohstoffen wie Kakao, Fisch und Palmöl auftreten. In Absprache mit Menschenrechtsexperten und nach einer gründlichen Überprüfung öffentlich verfügbarer Daten haben wir Zwangsarbeit und Kinderarbeit als die Menschenrechtsprobleme identifiziert, die das größte Risiko für die Menschen in unseren erweiterten Lieferketten darstellen können. Obwohl wir daran arbeiten, die Achtung aller Menschenrechte voranzutreiben, legen wir besonderen Wert auf diese wichtigen Themen und priorisieren Maßnahmen, die die am stärksten gefährdeten Menschen erreichen. 

Während wir uns bemühen, die Art, das Ausmaß und die Ursachen dieser und anderer Menschenrechtsfragen in diesen Lieferketten zu verstehen, arbeiten wir mit anderen zusammen, die unsere Prinzipien teilen, und wir investieren in gemeinsame Anstrengungen, um unsere gemeinschaftlichen Ziele zu erreichen. Zusammenarbeit ist von entscheidender Bedeutung, um die Achtung der Menschenrechte auf dieser Ebene in erweiterten Lieferketten zu fördern, da nachhaltige Fortschritte nur möglich sind, wenn Industrie, Regierung, Zivilgesellschaft und Gemeinschaften Maßnahmen ergreifen. 

Maßnahmen der Industrie

Wir ergreifen Maßnahmen in unserem Unternehmen und unseren Lieferketten, um die „Priority Industry Principles“ des Consumer Goods Forum (CGF) in Bezug auf Zwangsarbeit voranzubringen. Mars leitete die Entwicklung dieser Prinzipien als Co-Vorsitzender der CGF-Taskforce für Zwangsarbeit, da wir der Ansicht sind, dass eine branchenweite Beachtung und ein Handeln in diesem Bereich dringend erforderlich sind. Die Prinzipien stimmen mit unserem bestehenden Menschenrechtsansatz bei Mars überein und geben uns und anderen die Möglichkeit, unsere Arbeit zu vertiefen und zu stärken, um Zwangsarbeit zu identifizieren und anzugehen. Wir freuen uns darauf, mit Hilfe unserer Stimme und unserer Aktionen und gemeinsam mit anderen in der Industrie, die dieses Ziel teilen, in diesem Bereich Fortschritte zu machen.  

Globaler strategischer Partner: Verité 

Wir sind stolz auf unsere globale strategische Partnerschaft mit Verité, der führenden gemeinnützigen Organisationen für Menschenrechte und Arbeit. Unsere langfristige Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Achtung der Menschenrechte zu fördern und das Leben der am stärksten gefährdeten Arbeitnehmer in den globalen Lieferketten, die für unser Unternehmen relevant sind, zu verbessern. Aufbauend auf unserer bestehenden Menschenrechtsstrategie berät und unterstützt Verité die Arbeit in unseren Abläufen mit unseren direkten Lieferanten und in unserer erweiterten Lieferkette. Unsere Arbeit basiert auf den drei Säulen: Aktion, Erkenntnis und Dialog. Lesen Sie mehr dazu in unserer Ankündigung auf dem Skoll World Forum.  

Erfahren Sie mehr über unsere Partnerschaft mit Verité.