Flutkatastrophe bringt auch Tiere in Not: Mars Petcare, Royal Canin und AniCura leisten 50.000 € Soforthilfe

 

Die verheerende Flut in Deutschland hat große Schäden angerichtet – bei vielen Menschen, aber auch bei vielen Tieren. Auch einzelne Tierheime und Tierschutzeinrichtungen wurden durch die Wassermassen geflutet oder mussten evakuiert werden. Tierheime, die hingegen mit einem blauen Auge davongekommen sind, sprangen direkt ein, um Tiere und Tierhalter in Not zu unterstützen. Um diesen Einrichtungen und den Tieren schnell und unbürokratisch zu helfen, spenden Mars Petcare, Royal Canin und AniCura 50.000 Euro an den Deutschen Tierschutzbund, der die dringend benötigten Mittel betroffenen und helfenden Tierheimen und Tierschutzvereinen zur Verfügung stellt.

Verden, 26.07.2021 - Die Überschwemmungen stellen auch den Tierschutz vor große, aber noch kaum absehbare Herausforderungen. Einzelne Einrichtungen standen unter Wasser, mindestens ein Tierheim musste evakuiert werden. Mitunter blieben die Tiere nur durch Glück unverletzt. Da auch Tiere in den Fluten mitgerissen wurden, haben viele Tierheime derzeit verstärkt Fundtiere zu versorgen. Aufgrund des mit Heizöl und Treibstoffen verseuchten Schlamms mussten Tiere mit Vergiftungen in der Klink versorgt werden.  Obwohl sie selbst finanziell schlecht dastehen, helfen die Tierheime in dieser Ausnahmesituation auch Tierhaltern, die alles verloren haben – etwa mit Futter oder bei den Tierarztkosten.

Jährliche Spendensumme aufgestockt

Mars Petcare und der Deutsche Tierschutzbund setzen sich bereits seit drei Jahrzehnten gemeinsam für das Wohl von Haustieren ein. Angesichts der Flutkatastrophe hat sich Mars Petcare dazu entschieden, seine jährliche Spendensumme noch einmal deutlich aufzustocken. Gemeinsam mit Royal Canin und AniCura spendet das Unternehmen zusätzlich 50.000 € für Tierheime und Tierschutzvereine, die selbst betroffen sind oder sich der tierischen Hochwasseropfer annehmen. Über die genaue Verwendung der Spendensumme wird der Deutsche Tierschutzbund unter Berücksichtigung der individuellen Situation entscheiden.

„Das Ausmaß der Katastrophe ist erschütternd“, erklärt Silja Schiller-Moumtzidis, Global Shelters Director bei Mars Petcare. Weiter sagt sie: „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen, aber auch bei den vielen Helferinnen und Helfern, die bei den Aufräumarbeiten anpacken und Tiere aus den Gebieten retten. Der Deutsche Tierschutzbund steht im stetigen Austausch mit den betroffenen und helfenden Tierheimen und Vereinen und weiß am besten, wo Hilfe gebraucht wird.“

„Die Lage ist derzeit noch unübersichtlich, das Ausmaß wird erst langsam sichtbar. Zusammen mit den Tierschutzvereinen wollen wir ermöglichen, dass jedes einzelne Tier in Not Hilfe bekommt. Klar ist: Im vergangenen Jahr mussten unsere Tierheime durch die Corona-Pandemie zum großen Teil ihre finanziellen Rücklagen aufzehren und kämpfen aktuell mit den Folgen des Haustierbooms. Trotzdem wird auch jetzt nach der Flutkatastrophe kein Tier im Stich gelassen; kein Tier abgewiesen. Tierschützer helfen, sind dabei aber selbst auf Hilfe angewiesen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Langfristige Unterstützung

Sobald die Lage überschaubar ist, wird Mars Petcare dem Deutschen Tierschutzbund zusätzlich zu den finanziellen Mitteln auch Tierfutterspenden zukommen lassen und so eine nachhaltige Unterstützung der betroffenen und helfenden Tierheimen sicherstellen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat anlässlich der Flutkatastrophe ein Spendenkonto eingerichtet und ist dankbar für jede weitere Spende, die zur ersten Hilfe für betroffene und helfende Tierheime und Tierschutzvereine genutzt werden kann. Details dazu sind unter folgendem Link zu finden: www.tierschutzbund.de/spendenportal/spenden/spendenprojekte/hochwasserhilfe-fuer-tiere/