Mars erzielt Fortschritte in der nachhaltigen Kakaolieferkette zum Schutz der Wälder

 

Seit mehr als 40 Jahren engagiert sich Mars, Inc. für einen fairen und nachhaltigen Kakaoanbau. Im Rahmen seiner Kakaostrategie „Cocoa For Generations“ verpflichtet sich das Familienunternehmen dazu, bis 2025 100 Prozent des Kakaos für seine Schokoladenmarken wie Snickers, Twix, Balisto oder M&M’S weltweit aus verantwortungsvoll bewirtschafteten, zurückverfolgbaren Quellen zu beziehen. Seit 2018 investiert Mars 1 Milliarde US-Dollar in seine Kakaolieferkette, um diese moderner, inklusiver und nachhaltiger zu gestalten. Nun kann Mars wichtige Fortschritte im Bereich Entwaldung vermelden. Den neu erschienenen und vollständigen Fortschrittsbericht zur "Cocoa and Forest Initiative" finden Sie hier.

Erfolge auf dem Weg zur entwaldungsfreien Lieferkette in Ghana und an der Elfenbeinküste 1
Kakaobäume können lediglich unter bestimmten klimatischen Bedingungen wachsen. Diese Bedingungen finden sich nur nördlich und südlich des Äquators, wie in Westafrika, Südostasien und Südamerika - leider oft in Gebieten, die von starker Abholzung betroffen sind. Im Rahmen des Ziels, bis 2025 100 Prozent des von Mars verwendeten Kakaos über sein Programm für verantwortungsvollen Kakao zu beziehen, strebt das Unternehmen eine Lieferkette an, die frei von Entwaldung ist. „Seit 2018 haben wir signifikante Fortschritte in wichtigen Kakaoanbauländern wie der Elfenbeinküste und Ghana erzielt. Zur Aufrechterhaltung des Baumbestands gehören nachhaltige Anbautechniken. Neben den Materialien liefern wir den Bäuerinnen und Bauern das Know-how zu Agroforstwirtschaftstechniken. Zudem forschen wir zusammen mit SwissDeCode an Innovationstechniken, die den Anbau von Kakaobäumen insbesondere in Hinblick auf die Erkennung von Pflanzenkrankheiten effizienter und damit nachhaltiger gestalten sollen,“ erklärt Barry Parkin, Mars Chief Procurement & Sustainability Officer.

Mit Blick auf das abgeschlossene Jahr 2021 kann Mars nun wichtige Fortschritte in Ghana und an der Elfenbeinküste verzeichnen:

  • 94 Prozent der Farmgrundstücke (> 130.000), aus denen Mars Kakao in Ghana und an der Elfenbeinküste bezieht, sind in Polygonkarten erfasst. Die Kenntnis der genauen Farm-Grenzen hilft dabei, sich ein besseres Bild vom Standort der Farm zu machen, als nur durch einen GPS-Punkt. Dies ist wichtig, um die Wälder zu schützen, die Abholzung zu stoppen und die Beschaffung aus geschützten Gebieten zu verhindern.
  • Mehr als 272.000 Hektar der Kakaolieferkette von Mars werden an der Elfenbeinküste und in Ghana überwacht und in die Risikobewertung des Unternehmens gegen Entwaldung einbezogen - eine Fläche, die etwa der Größe Luxemburgs entspricht.
  • Rund 70 Prozent2 Rückverfolgbarkeit des von Mars verwendeten Kakaos von der 1. Einkaufsstelle bis zur Grenze einer Kakaofarm, sodass ein entwaldungsfreier Kakao sichergestellt ist.
  • Neben der Verteilung von 3,5 Mio. Kakaosetzlingen, Verteilung von mehr als 2,5 Mio. Schattenbäumen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und gesündere Wälder zu fördern, die Artenvielfalt zu erhöhen und zusätzliches Einkommen aus den von ihnen produzierten Erzeugnissen zu ermöglichen.
  • Ausbau wichtiger Partnerschaften mit Kakao-Lieferanten, Regierungen und NGOs, u.a. mit CFI (Cocoa & Forests Initiative), CARE, KIT Royal Tropical Institute, PUR Projet, Proforest, Verité und WRI (World Resource Institute). Nur durch eine Stärkung des Zusammenhalts zwischen Unternehmen, Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen können wir gemeinsam die Umwelt und Menschenrechte schützen sowie Kakaofamilien dabei unterstützen, sich zu entfalten.

Das Kakao-Programm „Cocoa For Generations“ ist ein wesentlicher Bestandteil des übergeordneten Nachhaltigkeitsplans „Sustainable in a Generation“. Dieser bündelt Maßnahmen zur Erhaltung eines gesunden Planeten, zur Förderung des Erfolgs von einer Million Menschen in der gesamten Lieferkette und zur Verbesserung des Wohlbefindens von Mensch und Haustier.

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© Mars
Mittels Polygonkartierung hat Mars inzwischen fast 94 Prozent der Farmgrundstücke (mehr als 130.000), von denen Mars Kakao in Ghana und an der Elfenbeinküste bezieht, erfasst. Mittels der Polygonkartierungs-Technik kann ein besseres Bild des Standorts der Farm gewonnen sowie Wälder geschützt und die Abholzung gestoppt werden.

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© Mars
Barry Parkin, Mars Chief Procurement & Sustainability Officer

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© Mars
Das Familienunternehmen Mars investiert rund 1 Milliarde US-Dollar, um die Transformation und Verbesserung der Kakaolieferkette voranzutreiben: zum Schutz von Kindern, dem Erhalt von Wäldern und für mehr Einkommen für die Kakaobäuerinnen und -bauern.

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© Mars Wrigley
Das Kakaoprogramm „Cocoa For Generations“ hat das Ziel, dass bis 2025 100 Prozent des Kakaos, den das Familienunternehmen für Schokoladenmarken wie SNICKERS, TWIX, BALISTO oder M&M’S verwendet, aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Quellen stammt und zurückverfolgbar ist.

Quellen:

[1] An der Elfenbeinküste und Ghana werden 65 Prozent des weltweiten Kakaos angebaut, daher handelt es sich um die wichtigsten Herkunftsländer auch für den von Mars bezogenen Kakao.
[2] Auf der Grundlage der von Lieferanten zur Verfügung gestellten Daten